
Fast alle Methoden und Pläne verwenden Ventile, um den Durchfluss von Gasen und Flüssigkeiten zu steuern. Obwohl sie verwendet werden, kann die Auswahl des geeigneten Ventils manchmal schwierig und zeitaufwändig sein. Bevor Sie mit der Ventilauswahl beginnen, sollten Sie sich ein grundlegendes Verständnis der Leistungsanforderungen des Systems verschaffen. Mit diesem Wissen können Sie das geeignete Ventil finden.
Denken Sie an die Temperatur in dem Bereich, in dem Ihr Ventil verwendet wird. Dazu gehören die Temperatur des Systemmediums und die Umgebungsbetriebstemperatur des umliegenden Bereichs, bei dessen Regulierung Ihr Ventil hilft. Berücksichtigen Sie Temperaturschwankungen, die zur Ausdehnung und Kontraktion von Dichtungsmaterialien führen können.
In einem Rohrleitungssystem wird häufig ein Ventil installiert, wenn die Rohrgröße bekannt ist. In diesem Fall ist es unkompliziert, da die Rohr- und Ventilgrößen übereinstimmen. Es gibt jedoch einige Faktoren, die die Ventilgröße ändern können, darunter:
– Der größtmögliche Druckabfall (sofern vorhanden)
– Maximale Durchflussrate (sofern vorhanden)
Bei der Wahl der Ventilgröße müssen diese beiden Faktoren berücksichtigt werden. In seltenen Fällen kann die Ventilgröße in gewisser Weise von der Rohrgröße abweichen, was eine erhebliche Kosteneinsparung darstellen kann.
Ventile müssen aus Materialien bestehen, die den verschiedenen Materialien standhalten, mit denen sie in Kontakt kommen. Starke Kunststoffventile halten möglicherweise länger als Metallventile, wenn Ihr Ventil mit aggressiven Chemikalien in Kontakt kommt. Es ist vergleichbar mit der Wahl von Edelstahlbesteck gegenüber empfindlichem Silber, das im täglichen Gebrauch leicht anläuft.
Auch die Frage, ob ein Ventil normalerweise geschlossen oder normalerweise offen ist, sollte bedacht werden. Bestimmte einfache Rückschlagventilkonstruktionen können sich nur öffnen, wenn ein positiver Druck nachgeschaltet ist. Normalerweise werden diese als normalerweise geschlossene Rückschlagventile bezeichnet.
Bestimmte Arten von Rückschlagventilen funktionieren möglicherweise nicht richtig, wenn sie vertikal statt horizontal eingebaut werden. Bei Rückschlagventilkonstruktionen, die vertikal eingebaut werden können, sind die Flüssigkeitsdichte und die Durchflussrichtung (nach unten oder nach oben) wichtige Überlegungen.
Es ist wichtig zu verstehen, wie sich die durch das System fließende Flüssigkeit auf die Ventile auswirkt, und dementsprechend die geeigneten Materialien auszuwählen. Die Konstruktion der Ventile sollte mit den Ventilkörpern, Ventilsitzen, Ventilspindeln und anderen weicheren Materialien kompatibel sein. Kompatibilität ist entscheidend. Eine inkompatible Materialwahl kann zu Korrosion, Versprödung oder Rissbildung in den Komponenten führen, was die Bediener gefährden oder lange Ausfallzeiten nach sich ziehen kann.
Bestimmen Sie die Art des Gases oder der Flüssigkeit, die das Ventil regulieren soll. Für die Medien sind unterschiedliche Ventilkonstruktionen und -materialien erforderlich. Lassen Sie sich bei Bedarf von erfahrenen Ingenieuren oder Herstellern von Industrieventilen beraten. Beachten Sie den Betriebstemperaturbereich und stellen Sie sicher, dass das von Ihnen ausgewählte Ventil bei diesen Temperaturen gut funktioniert, um Ausfälle zu vermeiden.
In einer bestimmten Anwendung müssen sowohl Konstrukteure als auch Betreiber die Drücke berücksichtigen, denen ein Ventil ausgesetzt ist. Diese sind wie folgt:
Betriebsdruck: Der typische Betriebsdruck Ihres Systems.
Auslegungsdruck: Der vom Hersteller für das Ventil angegebene maximale Druckgrenzwert; überschreiten Sie diesen Grenzwert für keine Komponente des Flüssigkeitssystems, es sei denn, dies geschieht unter sorgfältig geregelten Testbedingungen.


